Hauptschüler informieren sich bei den „Blechprofis“

Madfeld. Was vielerorts nicht recht aus den Kinderschuhen kommt, wird seit vielen Jahren erfolgreich von der Madfelder Firma „Voss Die Blechprofis“ praktiziert: Kooperation und enge Partnerschaft zwischen Unternehmen und Schule.So waren wieder über 40 Schüler der Partnerschule, der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg aus Fürstenberg, mit ihren Lehrerinnen Alexandra Müller und Judith Agethen in Madfeld, um sich im Rahmen ihrer Berufsplanung aus erster Hand zu informieren.

Die Schüler besuchen derzeit die 9. Klasse der Hauptschule und zeigten großes Interesse am Unternehmen. Viele Fragen wurden vom Firmenchef Heinz Voss, seiner Tochter Petra Kleine und den aktuellen Auszubildenenden beantwortet.

Ein DANKESCHÖN gilt an dieser Stelle der Firma „Voss Die Blechprofis“für den informativen und lehrreichen Nachmittag in ihrem Betrieb!
Westfalenpost, 18. November 2010

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Wünnenberger Schüler auf dem Bronzerang
Roboter-AG der Hauptschule sorgt für Furore

Bad Wünnenberg. Riesengroß war die Freude bei den Schülern der Roboter-AG der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg über den dritten Platz beim Lego-Roboterwettbewerb, der in der Fachhochschule in Meschede stattfand.
Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation" (ZdI) des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes.
In der Altersgruppe bis 16 Jahre traten zehn Teams nahezu aller weiterführenden Schulformen gegeneinander an. Dabei mussten jeweils 18 Aufgaben in 150 Sekunden gelöst werden. Sowohl in der Vorrunde als auch in der Endausscheidung zeigte sich, dass die Strategie der Bad Wünnenberger Schüler, die von den Fachlehrern Alfred Prokopp und Johannes Gerdiken betreut wurden, aufging.
"Durch konstant gute Leistungen in den insgesamt vier Prüfungsdurchgängen hat sich unser Team diese Platzierung wirklich verdient", so Gerdiken.
Schulleiter beeindruckt vom Engagement der Schüler
Auch der Schulleiter Dirk Hergesell ist stolz auf seine Schüler, zumal die Vorbereitung auf den Wettbewerb allein im normalen AG-Unterricht nicht möglich gewesen sei. "Besonders beeindruckt mich das große Engagement der Schüler, die sich auch an unterrichtsfreien Tagen intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet haben", so Hergesell.

hintere Reihe von links nach rechts:
Sebastian Hesse, Marcus Wilke, Sascha Auswitz, Markus Steinbach, Alexander Finke, Desiree Dören, Alexander Reimer, Lehrer Johannes Gerdiken

vordere Reihe von links nach rechts:
Andy Bunse, Fabian Kramps, Jascha Pickhardt, René Görsmeier

Neue Westfälische 20.06.2009

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Unterricht fördert Sozialkompetenz
Bad Wünnenberg. Ein Wellnessprogramm gehörte zu den besonderen Angeboten, die die Schüler der Klasse 6b der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg für Bewohner des Pflegeheims “St. Antonius“ in der Aatalklinik bereithielten. Zu diesem Programm gehörten Armmassagen mit dem Igelball und Kopfmassagen. Anlässlich eines Besuchertages säten die Schüler darüber hinaus mit den Bewohnern Dekogras ein, lasen ihnen Geschichten vor, sangen, gemeinsam Lieder und spielten mit ihnen Gesellschaftsspiele. Die Idee für den Besuchstag entstand im Religionsunterricht, als sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Alexandra Müller Gedanken zu der Frage machten: „Wie können wir kranken Menschen eine Freude machen und ihnen Abwechslung in ihren Alltag bringen?“ „Am Anfang hatten einige Schülerinnen und Schüler noch Vorbehalte und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Handicaps; doch schon nach wenigen Minuten hat sich ein selbstverständlicher Umgang ergeben“, beobachtete Alexandra Müller, die den Kontakt zu Christiane Wolf, Geschäftsführerin des Pflegeheims „St. Antonius“ herstellte. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Besuchstage eine für sich bisher unbekannte Lebenswelt kennen und die ältere Generation verstehen lernen.
Neue Westfälische 19.05.09
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Junge Leute packen mit an im Pflegeheim
Kooperation Schule und Aatalklinik

Bad Wünnenberg (WV).Ein Wellnessprogramm hat zu den besonderen Angeboten gezählt, mit denen die Schüler der Klasse 6b der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg die Bewohner des Pflegeheims St. Antonius in der Aatalklinik überrascht haben.

Anlässlich eines Besuchstages verwöhnten die Schüler ihre Gastgeber mit Arm- und Kopfmassagen, sie säten mit ihnen Dekogras ein, lasen ihnen Geschichten vor, sangen gemeinsam Lieder und spielten mit ihnen Gesellschaftsspiele. Die Idee für den Besuchstag ist im Religionsunterricht entstanden, als sich die Schüler zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Müller Gedanken zu der Frage machten: „Wie können wir kranken Menschen eine Freude machen und ihnen Abwechslung in ihren Alltag bringen?“ „Am Anfang hatten einige Schüler noch Vorbehalte und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Handicaps; doch schon nach wenigen Minuten hat sich ein selbstverständlicher Umgang ergeben.“ hat Alexandra Müller beobachtet, die den Kontakt zu Christiane Wolf, Geschäftsführerin des Pflegeheims St. Antonius herstellte.
Die Schüler sollten durch die Besuchstage eine für sie bisher unbekannte Lebenswelt kennen und die ältere Generation verstehen lernen. „Dieser Umgang erweitert den eigenen Horizont, fördert eine Persönlichkeitsentwicklung und kann auch den Bereich der Alten- und Krankenpflege als interessantes Berufsfeld eröffnen“, sagt Alexandra Müller. Die Schüler lernen zudem bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit ihre Stärken und Neigungen kennen und sinnvoll einzubringen.
Birgit Ackermann Ergotherapeutin auf der Pflegestation ist begeistert von der Zusammenarbeit mit der Hauptschule: „Zum einen haben die Schüler hier die Möglichkeit, Pflegeberufe kennen zu lernen, auf der anderen Seite fühlen sie sich auch die Heimbewohner wertgeschätzt und sind für die erfrischenden Kontakte dankbar.“
So profitieren Bewohner und Schüler gleichermaßen: während den Bewohnern die gemeinsamen Lieder und Spiele Ablenkung und neue Eindrücke verschaffen, erfahren die Schüler viel aus deren Leben und den daraus gewonnenen Erfahrungen. „Besonders erstaunt war ich, als eine Bewohnerin unsere Singen spontan mit ihrer Mundharmonika begleitete“, zeigt sich die zwölfjährige Nadine erfreut darüber, dass ihr soziales Engagement bei den Bewohnern ankommt.
Als Berufswahlkoordinatorin hofft Alexandra Müller, dass sich die Kooperation mit dem Bad Wünnenberger Pflegeheim St. Antonius in Zukunft noch intensiviert, und dass sich Angebote für die Bewohner, wie Besuchstage und gemeinsame Spaziergänge im Aatal, als feste Bestandteile im Schulprogramm der Schule etablieren werden. Unterstützt wird sie in ihrem Bemühen durch Dirk Hergesell, Leiter der Hauptschule Bad Wünnenberg.
Die Klasse 6b zieht ein durchweg positives Fazit dieses besonderen Schultags an einem nicht alltäglichen Lernort und ist sich einig „Freude schenken macht eben auch Spaß!
Westfälisches Volksblatt 07.05.09

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(FOTO: KARL FINKE)

Mit Spielkisten den Fördervereins-Vorsitz weitergegeben

Bad Wünnenberg-Fürstenberg (fin). Der Förderverein der Bad Wünnenberger Hauptschule in Fürstenberg ist seit seiner offiziellen Gründung 2004 stetig gewachsen - auf inzwischen 60 Mitglieder.
Da ist es nicht verwunderlich, dass die Förderer mittlerweile die Schülerinnen und Schüler auch materiell unterstützen können. Der scheidende Gründungsvorsitzende Ottmar Scharfen (Haaren) und seine Nachfolgerin Monika Lietzau (Bad Wünnenberg) mit ihrem Vorstand bescherten die Jugendlichen nun mit Spielkisten.Darin Tischtennissschläger und Hulahupreifenebenso wie Gesellschaftsspiele für die Regenpause. Die Fünftklässler sollen sie zukünftig als Begrüßungsgeschenk erhalten, so Schulleiter Dirk Hergesell. Die Hauptschule hat heute 251 Schüler.
Neue Westfälische, 18.09.08

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Trotz guter Noten schlechte Berufschancen?

Am Girls`Day lernen Mädchen interessante Berufe mit Zukunft kennen

Essentho. Am 24 April war bundesweit Girls`Day. Aus diesem Grunde besuchten 25 Mädchen aus der Realschule Marsberg und Hauptschule Fürstenberg die RC Ritzenhoff Cristal AG in Essentho. Bei einem Rundgang durch die Produktionsstätten vermittelte Linienproduktionleiter und 2. Betriebsratsvorsitzender Josef Steiner den Mädchen viel Neues und Interessantes über das weltweit bekannte Unternehmen. Der Girls`Day ist ein Aktionstag, der speziell Mädchen und junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe motivieren soll. Er soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in den so genannten >> Männerberufen << zu erhöhen, und damit den sich abzeichnenden Fachkräftemangel in der Industrie zu verringern. Selbstverständlich nutzen Mädchen heutzutage Handys und Computer – warum sollen sie nicht auch Berufe, wie z.B. Softwareenentwicklerin, Elektrotechnikerin oder Industrie-Mechanikerin erlernen? Der Girls`Day verfolgt das Ziel, das Berufswahlspektrum von Mädchen über Kontakte zwischen Schülerinnen und der Arbeitswelt deutlich zu erweitern.
Mädchen sollen ermutigt werden, die Vielfalt ihrer Begabung zu nutzen und sich auch für Berufe in neuen zukunftsträchtigen Branchen zu interessieren.
Verschiedene Unternehmen, überwiegend in der Industrie wie die RC Ritzenhoff Cristal AG, laden Mädchen ab der 5. bis zur 10. Schulklasse in ihr Unternehmen ein und geben Gelegenheit, Arbeitsplätze in Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und Informationstechnik kennen zu lernen. Der größte Teil der Unternehmen und Instititutionen lädt zum Girls`Day interessierte Mädchen zu so genannten >>offenen Veranstaltungen<< ein in einem kleineren Teil der Organisationen erhalten Mitarbeitertöchter die Gelegenheit, den Arbeitsplatz ihrer Eltern kennen zu lernen. Üblicherweise wird der Girls`Day von einem Rahmenprogramm begleitet, bei dem die Mädchen den Betrieb vorgestellt bekommen und Gelegenheit haben, Fragen zu stellen und aktiv zu werden. ek
Diemelbote 17.05.08

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Sogar an unterrichtsfreien Tagen in der Schule

Schüler der Bad Wünnenberger Hauptschule nehmen am Lego -Roboterwettbewerb teil

Bad Wünnenberg-Fürstenberg.16 Aufgaben in zweieinhalb Minuten: Auf dieses Vorhaben bereiten sich derzeit zwölf Schüler der Hauptschule Bad Wünnenberg zum Roboterwettbewerb der Landesinitiative Zukunft durch Innovation. NRW vor. Während einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung des Lehrers Johannes Gerdiken bauten die Jugendlichen fünf Lego - Roboter, mit denen sie am Mittwoch, 7. Mai, an der Fachoberschule in Bielefeld zu Endausscheidung im Regierungsbezirk Detmold antreten werden. Damit hat die Gruppe aus Bad Wünnenberg auch die Chance, am Tag der Technik am 14.Juni das Landesfinale in Düsseldorf zu erreichen. Unabhängig am Wettbewerb ist die Roboter -AG an der Wünnenberger Hauptschule schon jetzt ein großer Erfolg. Insofern gelten die Botschaften, Neugierde schaffen, Innovationen erleben und erkennen in vollem Umfang für unsere Schüler, stellt Schulleiter Dirk Hergesell in diesem Zusammenhang fest. Die Roboter -AG habe sich als derart motivierend erwiesen, dass sich die Schüler bisweilen auch an unterrichtsfreien Tagen in der Schule treffen und an ihren Aufgaben weiterarbeiten. Das große Engagement der Gruppe lobt Hergesell besonders, da sich für die Schüler ein hervorragendes Trainingsfeld für wesentliche Kompetenzen eröffne, die später auch von Auszubildenden erwatet werden. Hergesell nannte in diesem Zusammenhang etwa die Entwicklung kommunikativer und methodischer Kompetenzen so wie die Förderung von Kreativität, Problemlösungskompetenz, Kooperations- und Teamfähigkeit. Das selbst gesteuerte Lernen ist ein Grundprinzip unserer Arbeit, erläutert Projektleiter Gerdiken, der seine rolle als Lernberater im Hintergrund sieht. In der Projektarbeit könne es deshalb nicht um Belehrung gehen, sondern um eigenständiges Erfahren und Erlernen.
NW 06.05.08

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Weil Gefahren sich nicht abschaffen lassen

Aktionswoche in der Hauptschule Fürstenberg macht Jugendliche stark fürs Nein- Sagen

Fürstenberg (WV)
Alkohol und illegale Drogen, zweifelhafte Kontakte im Internet- Chat, Gewalt auf dem Schulhof: Es ist leicht für Jugendliche, in Schwierigkeiten oder sogar in erste Gefahr zu geraten. Nein zu solchen Versuchungen zu sagen, ist nicht ganz so leicht. In der Hauptschule in Fürstenberg lernen sie wie’s geht. Zum zweiten Mal findet dort eine Präventionswoche statt. Der normale Unterricht hat Pause, statt dessen geben sich im Schulzentrum außerschulische Experten die Klinke in die Hand. Und was sie zu erzählen haben, macht nachdenklich.
„Im Chat war er noch so süß“, so heißt der Titel des Buches, aus dem Autorin Annette Weber
den Schülern der achten Klasse vorliest. In der spannenden Geschichte geht es um ein Mädchen, das im Internet einen Mann mit bösen sexuellen Absichten kennen lernt.
So leichtsinnig wie die Hauptdarstellerin der Geschichte, die im Chat ihre reale Adresse verrät, wären die Achtklässler nie, versichern sie. Doch das Plaudern im weltweiten Computernetz und auch die dumme Anmache, die dort vorkommen, kennen sie alle.
„Oberstes Ziel ist es, die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit so stark zu machen, dass sie selbstbewusst Nein sagen können’’, erläutert Gerhard Thebille, der die Woche organisiert und die Experten eingeladen hat. Zu ihnen gehört auch Polizeioberkommissar Michael Eickhoff, der in einem anderen Klassenraum am Projektor steht und Jugendliche über Alkohol im Straßenverkehr informiert. Wer betrunken auf dem Fahrrad erwischt wird, so erfahren sie beispielsweise, kann mit etwas Pech den Autoführerschein in den Wind schreiben, bevor er ihn überhaupt hat. Denn er wird gar nicht erst zur Fahrprüfung zugelassen.
Jürgen Kenkel von der Bürener Caritas-Beratungsstelle arbeitet mit den Siebtklässlern zum Thema Gruppenbildung. Denn nicht nur zu Drogen, sondern auch zu anderen negativen Einflüssen müssen die Kinder das Nein- Sagen lernen. Wenn zum Beispiel alle Freunde einen Mitschüler hänseln, muss man trotzdem noch lange nicht mitmachen…
Jeder Jugendliche soll während seiner Zeit an der Gemeinschaftshauptschule jedes Element der Vorbereitungswoche mitbekommen. Darum findet die Veranstaltung, die übrigens Bestandteil des Schulkonzeptes ist, alle zwei Jahre statt. „Es gibt nun einmal Risiken, auf die wir eben aufmerksam machen müssen“, sagt Rektor Dirk Hergesell. Er und seine Mitstreiter sind überzeugt: Versuchungen und Gefahren lassen sich nicht abschaffen – aber starke Kinder können mit ihnen umgehen.
Westfälisches Volksblatt 12.03.08

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Fitnesskompass erfolgreich umgesetzt

Bad Wünnenberg. Grundlagen einer gesunden Ernährung sowie eines sinnvollen Lauftrainings waren Inhalte des so genannten Fitnesskompasses, der in den siebten Klassen der Hauptschule Bad Wünnenberg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement aus Paderborn (Gpdm) durchgeführt wurde. Der Fitness-Kompass gibt Handlungsempfehlungen und Anregungen für eine gesundheitsfördernde Lebensführung. In jeweils fünf Doppelstunden in den Fächern Sport und Hauswirtschaft wurde mit Hilfe von externen Trainern versucht, den Schülern eine gesundheitsbewusste Lebensweise zu vermitteln. Da die Schule den Fitness-Kompass anbieten will, freute sich Schulleiter Dirk Hergesell besonders über die Spende von 30 Pulsuhren, die Roger Voigtländer von der Gpdm zum Abschluss des Projektes überreichte.
Zeitungsartikel vom 22.01.2008 – Neue Westfälische

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Daumen drücken für >>Frameless<<

Schülerband der Hauptschule in zweiter Runde des Bandwettbewerbs

Bad Wünnenberg (WV). Die Band >>Frameless<< , die die Hauptschule Bad Wünnenberg beim bundesweiten Schooljam- Wettbewerb der Schülerbands repräsentiert, hat die zweite Runde erreicht. Von den etwa 1000 Bewerbern wurden nur 120 der bundesweit besten Schülerbands ausgewählt. Die Band darf nun live auftreten. Das Konzert findet am Montag, 17. Dezember, in der << Barracuda Bar<< in Kassel statt und beginnt um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Bandmitglieder können einige Bühnenerfahrungen vorweisen, die sie in der Schule und bei kleineren Veranstaltungen in der Umgebung gesammelt haben. Angeleitet wird sie von Alice Niepon , der Musiklehrerin der Hauptschule.
<< Dieser Erfolg unserer Schülerband freut mich außerordentlich. Ich wünsche der Band , dass sie auf der Erfolgsspur bleibt und weiterhin eine so gute Werbung für unsere Schule macht<<, drückt Schulleiter Dirk Hergesell seine Freude über diesen Erfolg aus.
Schüler der Hauptschule Bad Wünnenberg wollen <<Frameless<< bei diesem Auftritt unterstützen. Dafür organisiert die Schülervertretung einen Bus.

Westfälisches Volksblatt 14.12.07

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Sechs Hauptschulen vorn

Einige gute Ergebnisse bei den Lernstandserhebungen

Kreis Paderborn/Düsseldorf (WV). NRW-Schulministerin Barbara Sommer hat gestern die erfolgreichsten Klassen bei den Lernstandserhebungen dieses Jahres ausgezeichnet. Alle dritten und achten Klassen des Landes hatten im Mai an den Vergleichstests in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie in den weiterführenden Schulen zusätzlich im Fach Englisch teilgenommen.

Bei den Grundschulen wurden die 50 erfolgreichsten Schulen in den Fächern Deutsch und Mathematik belobigt. In den weiterführenden Schulen wurde nach Fächern getrennt bewertet. Ausgezeichnet wurden hier jeweils zwei Prozent der teilnehmenden Schulen, die in ihrer Schulform und ihrem Standorttyp die besten Ergebnisse erzielt haben. Die Eingruppierung in „Standorttypen“ berücksichtigt beispielsweise, wie Klassen zusammengesetzt sind und welchen Charakter das Schulumfeld hat. „Auch wenn es bei einer Schule für einen Urkunde nicht ganz gereicht hat, bedeutet das nicht, dass man bei den Lernstandserhebungen nicht trotzdem ordentlich abgeschnitten hat“, betonte Sommer. „Schließlich haben rund 5500 Schulen teilgenommen.“
Zu den erfolgreichsten Grundschulen des Landes gehörten aus dem Kreis Paderborn die Bichof-von-Ketteler-Schule in Salzkotten und die Gemeinschaftsgrundschule Altenbeken.
Bei den Hauptschulen wurden die Georgschule Paderborn für ihre Leistungen im Fach Deutsch, die Hauptschule Bad Wünnenberg (Deutsch), die
Hauptschule Am Niesenteich in Paderborn (Deutsch und Englisch), die Mastbruchschule in Schloß Neuhaus (Englisch), die Heinrichsschule Schloß Neuhaus (Mathematik) ausgezeichnet. Als einzige Realschule aus dem Kreis Paderborn platzierte sich die St.-Michael-Schule in Paderborn im Fach Deutsch im Vorfeld. Bei den Gymnasien gelang dies nur dem Liebfrauen-Gymnasien in Büren (Mathematik).

Westfälisches Volksblatt 13.12.2007

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Frameless nimmt erste Hürde

Bad Wünnenberg. Die Band „Frameless“, die die Hauptschule beim bundesweiten Schooljam – Wettbewerb der Schülerbands repräsentiert, hat die zweite Runde erreicht und darf nun live auftreten.
Das Konzert findet am Montag, 17.Dezember, in der „Barracuda Bar“ in Kassel statt und beginnt um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.
Angeleitet wird die Band von Musiklehrerin Alice Niepon, der Musiklehrerin der Hauptschule. Mitschüler wollen „Frameless“ beim Auftritt unterstützen und einen Bus organisieren.

Neue Westfälische 13.12.07

Rocken für Wünnenberg: Jan-EricGrewe, Robin Dören und Paul Dören
(hinten,v.l.); Diana Nardella und Marco Nardella ( vorn, v.l.).
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>>An eigene Stärken glauben<<

Kooperation zwischen >>Blechprofis<< und Hauptschule Bad Wünnenberg

Bad Wünnenberg / Madfeld (WV). >>Wir brauchen die Hauptschüler.<< Mit dieser klaren Aussage gab Heinrich Voss, Inhaber der Madfelder Firma Voss Die Blechprofis, eine klare Stellungnahme anlässlich der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg ab.

In seinem Industriebetrieb mit heute etwa 50 Beschäftigten machte er in den vergangenen Jahren immer wieder gute Erfahrungen mit Hauptschülern. An die Schüler gerichtet appellierte er, an die eignen Stärken zu glauben. Er selbst sei in seinem Berufsleben nicht anders vorgegangen und habe seinen Betrieb ständig weiterentwickelt. Begonnen hatte er zunächst als Blechbearbeiter mit einem Ein-Mann-Betrieb. >>Sie brauchen die Hauptschüler und wir brauchen Unternehmer wie Sie<<, unterstrich Dirk Hergesell, Leiter der Hauptschule Bad Wünnenberg, die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung. Hergesell lobte die große soziale Verantwortung, die das Unternehmen zeigt und war zuversichtlich, dass die angebahnte Zusammenarbeit auch weiterhin unkompliziert und unbürokratisch verläuft.

Wesentliche Impulse der Kooperation sieht Hergesell für die Weiterentwicklung des schulischen Berufswahlkonzeptes, das seit vielen Jahren einen großen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit hat. Lobende Worte fand auch Schülersprecherin Jana Versen. Sie freut sich darüber, dass jüngere Schülergenerationen durch die Zusammenarbeit mit der Firma Voss profitieren. >> Für uns ist es wichtig, vor Ort zu sehen, was sich hinter verschiedenen Berufsbezeichnungen verbirgt<<, fasste sie die Bedeutung der Kooperation aus Schülersicht zusammen. Seine Freude über die >> grenzüberschreitende Zusammenarbeit<< drückte Winfried Menne, Bürgermeister der Stadt Bad Wünnenberg, aus. Schließlich seien mit der Vereinbarung die Grenzen zweier Städte und Kreise sowie zweier Regierungsbezirke überschritten worden. Menne lobte die gute Arbeit der Hauptschule und sah in der Kooperation einen wichtigen Baustein der Berufswahlorientierung. Seit Jahren unterstützt die Stadt Bad Wünnenberg >> ihre << Hauptschüler bei der Suche nach Lehrstellen, etwa durch die Arbeit eines Ausbildungsakquisiteurs. Als Vertreter der Schulaufsicht wünschte Hartmut Bondzio vom Schulamt Paderborn beiden Vertragspartnern ein gutes Gelingen bei der Zusammenarbeit.

Westfalen-Blatt 30.11.07

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Kooperation über Kreisgrenzen hinweg

Bad Wünnenberg. „Wir brauchen die Hauptschüler!“ Diese klare Aussage gab Heinrich Voss, Inhaber der Madfelder Firma Voss Die Blechprofis GmbH, während einer Feierstunde anlässlich der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg ab. „Sie brauchen die Hauptschüler und wir brauchen Unternehmer wie Sie“, unterstrich Dirk Hergesell, Leiter der Hauptschule Bad Wünnenberg, die Bedeutung der Kooperationsvereinbarung. Wesentliche Impulse der Kooperation sieht Hergesell für die Weiterentwicklung des schulischen Berufswahlkonzeptes, das seit vielen Jahren einen großen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit hat. Lobende Worte fanden auch die Schülersprecherin der Hauptschule, Jana Versen, Bürgermeister Winfried Menne und Schulrat Hartmut Bondzio.

NeueWestfälische, 30.11.07

Partner: Gerhard Thebille, Lehrer an der Hauptschule Bad Wünnenberg; Achim Gerling, Projektleiter der Firma Gpdm, Bürgermeister Winfried Menne, Heinrich Voss, Inhaber der Madfelder Firma Voss Die Blechprofis, Dirk Hergesell, Leiter der Hauptschule Bad Wünnenberg (sitzend, v. l.); Maria Rosenkranz, Lehrerin an der Hauptschule,
Tanja Krenke, Gpdm (stehend, v. l.), Alexandra Müller, Berufswahlkoordinatorin der Hauptschule, (stehend, 2. v. r.) und Schulrat Hartmut Bondzio (stehend, r.) mit Eltern – und Schülervertreter der Hauptschule Bad Wünnenberg.
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Aufgewachsen in Armut

Schicksal von Straßenkindern berührt Hauptschüler

Bad Wünnenberg. Ein zehnjähriger Junge nimmt Drogen, verhält sich kriminell und wird plötzlich von der Polizei angeschossen. Solche Schauerszenarien gehören bei den Straßenkindern in Brasilien längst zum Alltag.

Daniel Großbröhmer aus Büren erzählte den Schülern der Gemeinschaftshauptschule Bad Wünnenberg von seinen Erlebnissen bei der Brasilieninitative Avicres in einer Krankenstation und einem Kinderheim, wo er nach seinem Abitur ein Jahr lang Hilfestellung gab. Rund 80 Kinder leben zur Zeit in dem Heim. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, was sie alles erlebt haben“, berichtete er.

Die Studentin Katrin Sijbom verdeutliche den Schülern anschließend das Leben dieser Kinder in Armut. Sie arbeitete ein Jahr lang als Grundschullehrerin für die Kongregation der Schwestern unserer lieben Frau in Tansani. Schulbücher, fließendes Wasser oder ein Schulhof sind dort keine Selbstverständlichkeit.

„Aus diesen Schilderungen könnt ihr lernen, wie wichtig soziales Engagement in der heutigen Zeit ist“, zog Hauptschulleiter Dirk Hergesell den Schluss. Einige der Schülerinnen und Schüler sammelten ganz spontan Spenden bei ihren Klassenkammeraden ein.

NeueWestfälische, 23.11.07

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Schule und Betrieb: beide Seiten profitieren

Hauptschule Bad Wünnenberg kooperiert mit der Haarener Firma Wächter Packautomatik

Haaren/Bad Wünnenberg (hpm)

Seit mehr als 20 Jahren, schon zu Paderborner Zeiten des Unternehmens, arbeiten die Firma „Wächter Packautomatik “ und die Hauptschule Bad Wünnenberg eng zusammen. Jetzt haben Schule und Firma die Kooperation in einem Vertrag besiegelt, von dem sich beiden Seiten Vorteile versprechen. Die Hauptschule, so ihr Leiter Dirk Hergesell, profitiert unter anderem davon, dass Wächter jedes Jahr Praktikumsplätze bereitstellt. Zudem bekommen immer wieder Schüler die Möglichkeit, in dem weltweit agierenden Unternehmen mit derzeit 125 Mitarbeitern ihre Berufsausbildung zu absolvieren.
Darüber hinaus nimmt die Firma Schülerinnen im Rahmen des „Girls´ Day“ auf, beteilig sich am „Sozialen Tag“ (Schüler arbeiten einen Tag lang ohne Entgelt, der Betrieb spendet im Gegenzug für Hilfsprojekte der Aktion).

Nicht vergessen wollte Hergesell auch die Unterstützung der Schule in materieller Hinsicht (Werkzeug, Abkantmaschinen, Werkstoffe) und Betriebsbesichtigungen für Schulklassen und Lehrerkollegium sowie Informationsveranstaltung in der Schule, zum Beispiel zum Thema „Mädchenbildung“.

Die Wächter-Geschäftsführer Ferdinand und Stefan Wächter erhoffen sich von der Kooperation auch weiterhin gut ausgebildete junge Menschen von der Hauptschule. In diesem Zusammenhang wies Schulleiter Dirk Hergesell darauf hin, dass in diesem Jahr kein Schüler ohne Hauptschulabschluss entlassen worden sei. Die Schule lege auch weiterhin großen Wert darauf, ihren Schützlingen möglichst hohe Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz zu vermitteln.

Daran, dass die Kooperation auch künftig mit Leben erfüllt werden, hegen die Beteiligten, unter ihnen auch Schulrat Hartmut Bondzio, keine Zweifel.

„Allein die Teilnahme von Schülern, Lehrern und Eltern an dieser Vertragsunterzeichnung zeigt uns, dass großes Interesse besteht“, freute sich auch Renate Wächter.

Westfälisches Volksblatt 20./21. Oktober 2007

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Ausbildungskooperation unterschrieben
Wächter Packautomatik und Gemeinschafts-Hauptschule arbeiten seit Jahrzehnten zusammen

Bad Wünnenberg-Haaren

(my). Gestern Nachmittag haben die Geschäftsführer der Firma Wächter Packautomatik GmbH & Co. KG und Dirk Hergesell, Rektor der Gemeinschafts-Hauptschule Bad Wünnenberg, einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Er regelt künftig die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen, die bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten aufgenommen wurde.

Das Haarener Unternehmen, das zurzeit 125 Mitarbeiter beschäftigt und weltweit tätig ist, stellt regelmäßig Praktikumsplätze für Hauptschüler zur Verfügung und beschäftigt Schüler im Rahmen der sozialen Aktion Tagwerk. Außerdem unterstützt Wächter die Schule auch in materiellen Hinsichten durch Werkzeuge und Material. Außerdem bietet das Unternehmen für Klassen und Lehrer sowie Informationsveranstaltungen – etwa zum Thema Mädchenbildung an.

Geschäftführer Stefan Wächter erinnerte daran, dass die Firma Wächter im Metall- und Elektrobereich bereits zahlreiche Hauptschul-Absolventen übernommen habe. Schulleiter Hergesell betonte, dass in diesem Jahr kein Schüler die Hauptschule ohne Abschluss verlassen habe. Großen Wert lege die Schule neben Fach- und Methoden- auch auf soziale Kompetenz der Schüler. Schulrat Hartmut Bondzio forderte die Schüler auf, zuverlässig und lernbereit zu sein. Erfreut zeigte er sich, dass auch Eltern an der Kooperation zwischen Schule und Betrieb interessiert seien.

(Neue Westfälische, 17.10.2007)

Foto: Ralph Meyer (Neue Westfälische)                         
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Radfahren mit Köpfchen

17.Etappe der Tour „Ein Helm hilft“ startete gestern in Bad Wünnenberg

Von Simone Flörke

Bad Wünnenberg. 2.400 Kilometer in knapp einem Monat auf dem Rad quer durch die Republik strampeln: Diese Tour hat sich Karl Grandt vorgenommen. Und zwar als Radfahrer mit Köpfchen. Der Projektleiter vom Radio4Handicaps, einem Internet-Radiosender für Menschen mit und ohne Behinderungen, will dabei an den Stationen Werbung machen unter dem Motto „Ein Helm hilft“ für das Tragen von Sicherheitshelmen auf dem Fahrrad.
Die 17. Etappe- 130 Kilometer bis Münster- startete gestern Morgen von der Bad Wünnenberger Aatalklinik. Schüler der Grundschule Bad Wünnenberg und der Hauptschule Fürstenberg informierten sich dort über die Aktion. Knapp 20 Radler- darunter auch Bürgermeister Winfried Menne („ ich fahre sonst Motorrad, bin also dem Helm gewohnt“)- begleiteten Grandt rund 15 Kilometer bis nach Büren.
Am 17. Mai startete Grandt in Flensburg, am 9. Juni will er dort wieder ankommen.
Eigentlich, erzählt er, wollte er nach einem Herzinfarkt, nach dem ihm der Arzt zum Radfahren geraten hatte, im Urlaub nur einen Freund in Regensburg per Radel besuchen daraus wurde das Projekt der Tour 2007 zur Kampagne „Ein Helm hilft“ der Hannelore-Kohl-Stiftung, bei dem Ex-Radprofi Marcel Wüst die Schirmherrschaft übernommen hat. Und bei der Aatalklinik stieß man damit auf offene Ohren, schließlich hat man dort auch mit Folgen schwerer Unfälle und Kopfverletzungen zu tun, erklärt Dr. phil. Volker Runge. „ Wir plädieren nicht für die Gesetzliche Helmpflicht oder kommen mit dem erhobenen Zeigefinger daher“, machte Karl Grandt deutlich. „Wir möchten überzeugen.“ Wie oft sehe man ein Kind mit Helm auf dem Fahrrad, während der Vater dahinter „oben ohne“ unterwegs sei. Vorbild sein, die Risiken und die Folgen eines schweren Unfalls für das weitere Leben der jungen Menschen deutlich machen: Das hat sich der Mann mit dem charmanten Lächeln und dem graumelierten Bart auf die Fahne geschrieben. Dafür tritt er in die Pedale. „Ich habe auf der Tour bislang nur positive Erfahrungen gemacht.“ Und er betont: Mit wenig Geld kann man heute einen hübschen, leichten Helm kaufen.“ Und der könne Leben retten. „Was nützt eine gute Frisur, wenn man nach dem Unfall schwerwiegende Schäden hat?“
Michael Eickhoff, Verkehrssicherheitsexperte der Polizei im Kreis, und Bad Wünnenbergs Bezirksbeamter Wolfgang Ebbers begleiteten die Bad Wünnenberger Radler nicht nur bis Büren, sie informierten die Kinder und Jugendlichen, bei denen sie als Verkehrserzieher in Kindergärten oder Schulen präsent sind: „Das Problem der Eitelkeit, die vom Tragen des Fahrradhelms abhängt, liegt in erster Linie bei den Erwachsenen“, erklärte Eickhoff. „Grundschulkinder nehmen den
Sicherheitsgedanken auf und verstehen das auch.“ Das machten auch die kurzen Interviews von Runge mit den Grundschulkindern gestern deutlich. Schwierig werde es wieder bei den Jugendlichen, wenn Frisuren und gegelte Haare wichtiger würden. Volker Runge brachte das anliegen da er auf den Punkt: „ Haare cool – Helm noch cooler.“

Neue Westfälische, 5. Juni 2007

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Schüler erkennen Autogefahren:

Bad Wünnenberg: Wie schnell fährt ein Auto, wie lang ist der Bremsweg und wie viel Reaktionszeit bleibt für ein Ausweichen? Wie Kinder und Jugendliche mit kritischen Situationen im Straßenverkehr umgehen, lernen Hauptschüler der Klassen 5 und 6 im Fürstenberger Schulzentrum am Freitag, den 25.August, und folgenden Montag.“ ACH TUNG-Auto“ heißt das 90-minütige Programm des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs.

Neue Westfälische 24.08.2006

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Kompetenzcheck Ausbildung NRW

Gemeinsam und Schritt für Schritt in die Ausbildung

Wenige Entscheidungen prägen unser Leben so stark wie die der Berufswahl. Ein Schritt auf diesem Weg sind nun auch die drei 9. Klassen der Hauptschule Bad Wünnenberg gegangen.

Im Rahmen des Kompetenzchecks Ausbildung NRW haben nun die Schüler ihre individuellen Stärken und Schwächen kennen gelernt. Denn dieses Erkennen ist ein wichtiger Grundstein bei ihrer Berufswahl. Dabei spielt der Kompetenzcheck eine wichtige Rolle der gezielten Berufswahlorientierung an der Hauptschule in Bad Wünnenberg.

Es wird dort nicht losgelöst vom regulären Unterricht gesehen, sondern wird von Vor- und Nachbereitung in den schulischen Alltag integriert. Das Stärkenprofil, das jedem Schüler am Ende des Kompetenzchecks ausgehändigt und erläutert wurde, stellt eine wichtige Basis dar mit die Schüler ihre berufliche Zukunft planen können. Dies gilt vor allem mit Blick auf das zweite Betriebspraktikum, das zu Beginn des zehnten Schuljahres durchgeführt wird.

Organisiert wurde dieser Kompetenzcheck mit der gpdm, der Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement, die u.a. auch das Projekt BANG betreut.Im Rahmen der geförderten Programme des Landes Nordrhein-Westfalen bietet die gpdm interessierten Schülern und Schülerinnen einen abwechslungsreichen und methodisch abgestimmten Kompetenzcheck an.

Rundblick Bad Wünnenberg 13.07.2006

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Aids: 300 Jugendliche informiert

Mehr HIV-Positive

Bad Wünnenberg (be). Einen Mitmach-Parcours zum Thema Aids, Liebe und Sexualität, der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veranstaltet wird, gab es jetzt für 300 Schüler im Schulzentrum Bad Wünnenberg. Bei den fünf Stationen des Parcours erfuhren die Schüler der Real- und Hauptschule unter anderem, wie man sich am besten gegen die Krankheit Aids schützen kann. >>Wir möchten den Kindern auf spielerische Weise ganz praktische Informationen an die Hand geben<<, so Präventionsberater Helmut Sindhoff. Gerade in Zeiten steigender Infiziertenzahlen sei eine Aufklärung sehr wichtig. >>Aids wird von den Medien nicht mehr so beachtet wie noch in den 90er Jahren<<, bedauert Sindhoff. Für die Schüler war es eine lehrreiche Veranstaltung. >> Beim Aids-Spiel habe ich erfahren wie hoch die Ansteckungsrisiken sind<<, berichtet Sarah Hillebrand (15). Auch Katharina Schäfer war verblüfft: >>Ich hätte nie gedacht, dass man sich mit einer Spritze so schnell mit Aids infizieren kann.<<

Westf. Volksblatt - 21.6.06

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Sicherheit auf dem Drahtesel

Polizei und Schule kümmern sich beim Fahrtraining um junge Radfahrer

Bad Wünnenberg. Welchen Gefahren sind Radfahrer im Straßenverkehr ausgesetzt? Wie kann der Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit erlangen? Viele Fragen stellten sich die Schüler der sechsten Klassen der Hauptschule Bad Wünnenberg beim Verkehrserziehungsunterricht.

Antworten darauf gaben Polizeikommissar Michael Eickhoff vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Paderborn und Polizeioberkommissar Wolfgang Ebbers als zuständiger Bezirksbeamter bei einem Radfahrtraining mit den Schülern. Voher hatten sie bereits Zusammenarbeit mit den Klassenlehrerinnen Inga Jesse und Angela Poloczek eine Trainingsstrecke im Umfeld der Schule festgelegt. Diese Strecke wurde den Schülern zunächst in einem Lichtbildvortrag vorgestellt, dann mögliche Gefahrensituationen thematisiert und Lösungsvorschläge erarbeitet. Auch die Eltern waren auch als helfende Kräfte eingebunden. Mit den Polizeibeamten zusammen überprüften sie die Räder der Schüler, bevor sich diese auf die Trainingsstrecke begaben. Während der Fahrt wurden sie von Eltern, Lehrern, Polizeibeamten und älteren Schülern beobachtet. Über ihr Fahrverhalten erhielten sie anschließend umfassende Rückmeldung. ,,Radfahrprojekte haben wegen der angestiegenen Unfallgefährdung zunehmenden Bedeutung" , erläuterte Kommissar Eickhoff. Der Leiter der Hauptschule Bad Wünnenberg, Dirk Hergesell, schickte ein Dankeschön an das Kommissariat Vorbeugung und wies darauf hin, dass das erweiterte Radfahrtraining keine vom Unterricht losgelöste Einzelmaßnahme darstelle, sondern im Unterricht vor-und nachbereitet werde und einen verbindlichen Baustein der umfassenden Präventionsarbeit an der Schule bilde.

Nw 20.06.06

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Schüler hören Unfallopfer zu

Polizei kämpft gegen Rollertuning

Paderborn (WB). Mit einem "frisierten" Roller verunglückte Sebastian Pordom vor drei Jahren in Hembsen (Kreis Höxter) so schwer, dass der 20-Jährige schwerbehindert ist und Probleme beim Sprechen und Laufen hat. Von seinem Schicksal wird er heute Hauptschülern in Wünnenberg-Fürstenberg erzählen. Die Aktion hat die Paderborner Polizei ins Leben gerufen.

Im Straßenverkehr tauchen häufig getunte Roller und Mofas auf. Oftmals erreichen die für Tempo 25 ausgelegten Fahrzeuge Geschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometern pro Stunde. Dass sich die meist ungeübten Fahrer damit in Lebensgefahr begeben, blenden sie zumeist aus. Daher hat es sich die Polizei zur Aufgabe gemacht, die jungen Menschen gezielt auf die Gefahren aufmerksam zu machen.

Das WESTFALEN-BLATT hatte bereits vor einem Jahr über den tragischen Unfall Sebastian Pordoms berichtet. Der junge Mann der von einer Profi-Fußballer-Karriere träumte, raste als 17-Jähriger mit dem Zweirad eines Freundes gegen einen Betonpfeiler. Bei dem Zusammenstoß erlitt er schwere Kopf-und Beinverletzungen. Erschwerend kam hinzu, dass sich die Versicherung des Rollerhalters weigerte, für die Unfallfolgen aufzukommen. Begründung: Durch die technischen Veränderungen an dem Zweirad war der Versicherungsschutz erloschen. Zu Recht: Statt 25 lief der Roller Tempo 70. Durch den Zeitungsbericht war Ullrich Krawinkel von der Paderborner Kreispolizeibehörde auf den jungen Mann aufmerksam geworden und stellte den Kontakt her. "Sebastian hat sich sofort bereit erklärt, die Polizeiarbeit zum Thema "Rollertuning" zu unterstützen. Wenn er Jugendlichen von seinem Schicksal berichtet, kann er dazu beitragen, dass diesen änliches Leid erspart bleibt", betont der Beamte.

Eine Premierenveranstaltung hat Sebastian Pordom bereits hinter sich. "Vor einer Woche hat er vor 180 Schülern an der Realschule Lichtenau seine und Geschichte erzählt und für sehr viel Nachdenken gesorgt", resümiert Ullrich Krawinkel, dessen Behörde mit dieser Art von Prävenzionsarbeit völlig neue Wege geht. Krawinkel: "Bei vielen jungen Leuten hilft allein gutes Zureden nicht. Wenn aber ein Unfallopfer berichtet, ist das wesentlich eindringlicher."

Neben Sebastian Pordom werden Verkehrssicherheitsberater und Sachbearbeiter des Verkehrskommissariates Paderborn das Thema "Rollertuning" aus ihrer Sicht beleuchten.

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Macht nicht meinen Fehler, Kids

Bad Wünnenberg - Mühsam schleppte sich der junge Mann zur Bühne, berichtete stockend von seinem Schicksal. ,, Ich war so dumm ``, sagte Sebastian Pordom (20).
120 Schüler der Hauptschule Fürstenberg (Bad Wünnenberg) hörten gestern gebannt und betroffen zu. Der Schicksals-Bericht des schwerstbehinderten Mannes aus Bad Driburg gehört zu einem neuen Weg der Polizei in Sachen Unfallverhütung. Sebastian Pordom war 2003 mit dem frisierten Roller eines Freundes verunglückt. Er erlitt schwerste Kopfverletzungen, lag fast sechs Monate im Koma und befindet sich inzwischen auf dem Weg zurück in ein normales Leben. ,,Dieser Fall erschüttert mich. ich werde niemals mein Mofa tunen``, sagte Schüler Rüdiger Pickert nachher betroffen.
Genau diese Wirkung erhofft die Polizei in Paderborn. Denn fast jeder vierte der bundesweit 1,8 Millionen Motorroller und Mofas ist getunt. Durch Änderungen an Drosselung, Auspuff, Vergaser, Reifen, Zündung oder Elektronik werden die Roller zu Feuerstühlen (bis Tempo 100).
Mit tödlicher Gefahr: Denn Bremswege werden länger, Autofahrer übersehen die Flitzer. Folge: tausende Unfälle. Und der Versicherungsschutz erlischt.
Polizeisprecher Ulrich Krawinkel: ,,Wir wollen den Jugendlichen die Gefahren veranschaulichen. Deshalb unsere ungewöhnliche Aktion mit Sebastian.´´

Bildzeitung vom 06.05.06

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Jugendliche stark machen zum Nein-Sagen

Ungewöhnliche Projektwoche mit außerschulischen Partnern in der Hauptschule

Fürstenberg (han). Selbstbewusste Jugendliche haben es leichter, gelassen zu bleiben und Nein zu sagen zu Drogen und Gewalt. Auf dieser Überlegung basiert eine ungewöhliche Projektwoche, die zurzeit in der Hauptschule Bad Wünnenberg im Schulzentrum Fürstenberg stattfinden.

Fünf Schultage lang dreht sich alles um Prävention. Auf den Lehrplan stehen die Stärkung des Selbstbewusseins, das Zusammenfinden zu einer starken Gemeinschaft, das Nein-Sagen gegen den Druck einer Gruppe, gelassenes Verhalten im Straßenverkehr und schließlich veranwortungsvolles Verhalten in allen Lebensbereichen.

Und weil Außenstehende oft besser zu den Schülern durchdringen können als die Lehrer, die sie jeden Tag sehen, geben sich in der Hauptschule externe Fachleute die Klinke in die Hand. So berichtet ein Polizeikommissar über die Risiken von Drogen oder die Gefahren von Alkohol und Aggressivität im Straßenverkehr. Suchtberater der Caritas erzählen aus ihrem Alltag und Autoren lesen aus ihren Werken vor.

>>Wichtig ist uns, dass die Projektwoche keine Highlight- Veranstaltung, losgelöst vom Schulalltag ist <<, erklärt Rektor Dirk Hergesell. Und deshalb werden alle Themen im Unterricht vor- und nachbereitet. Beispielsweise hat der siebte Jahrgang, in dem die Bad Lippspringer Autorin Annette Weber aus ihrem Buch >> Sauf ruhig weiter, wenn du willst << vorliest, sich im Biologieunterricht mit der Wirkung und den gesundheitlichen Gefahren von Alkohol beschäftigt. Ergebnisse der Projektwoche werden auch bei einer Ausstellung am Elternsprechtag präsentiert.

Westf. Volksblatt 17.3.06