Besuch in Weimar

Das Goethe und Schiller- Denkmal gehört zu den bekanntesten Denkmälern der Stadt. Es symbolisiert die fruchtbare Zusammenarbeit der beiden Dichter. Der Dresdner Bildhauer Ernst Rietschel (1804-1861) schuf mit diesem Doppel-Standbild ein volkstümliches Denkmal der Dichterfreunde, das zum Wahrzeichen der Stadt Weimar wurde.

Seit 1847 ist das Schillerhaus Gedenkstätte. Noch am 9. Februar 1945 wurde es von Bomben schwer beschädigt. Mit Unterstützung der Damaligen Sowjetischen Besatzungsmacht konnte es rasch wieder instand gesetzt und am 10. November 1946, dem Geburtstag Schillers, der Öffentlichkeit übergeben werden.
Das Gebäude, dass dem Frauenplan bis heute Gesicht und Atmosphäre verleiht, ist das lang gestreckte, repräsentative spätbarocke Bürgerhaus auf seiner Südostseite, in dem Goethe 47 Jahre seines Lebens verbracht hat: Goethes Wohnhaus. Eine ruhige, schlichte Fassade, die durch den Giebelgeschmückten Hauseingang in der Mitte und Toreinfahrten zu beiden Seiten ihre Akzente erhält.
An der Westseite des Marktes steht das Rathaus, hier etwas fremdartig wirkend, ein neu gotischer Bau von 1841, der das 1837 abgebrannte Renaissance- Rathaus ersetzte. Es ist der Amtsitz des Oberbürgermeisters und hier befindet sich auch das Stadtarchiv, das die schriftlichen Zeugnisse der über 1000 jährigen Geschichte bewahrt. Vom Turm erklingt seit 1987 ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan.
Das älteste Bauwerk am Platz der Demokratie ist auf dessen Ostseite die Herzogin Anna Amalia Bibliothek.
Das größte Monument auf dem Platz der Demokratie ist das Carl- August Denkmal. Carl August (* 3. September 1757 in Weimar; † 14. Juni 1828 auf Schloss Graditz bei Torgau); seit 1758 Herzog unter Vormundschaft und seit 1775 allein regierend, Großherzog 1815/16 von Sachsen-Weimar-Eisenach. Als Regent im Sinne des aufgeklärten Absolutismus war er reformwillig und tolerant.
An Thomas Mann erinnert der „Elephant“, erstes Haus am Platz. Ein Haus mit großer Tradition und langer Liste berühmter Gäste. Hier auf den Balkon, hielt Hitler viele seiner großen Reden.
Nach einer letztwilligen Verfügung der Großherzogin Maria Pawlowna (1786-1859) baute der Schinkelschüler Ferdinand Streichhan für die Schwiegertochter Carl Augusts zwischen 1859 und 1862 an die Goethe- Schiller-Gruft eine Grabkapelle im russisch – byzantinischen Stil an.
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